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Mehr Energie im Alltag

Titelbild Mehr Energie im Alltag

Der Alltag verlangt uns viel ab. Oft fühlt man sich abends nach einem langen Tag ausgelaugt und ohne Energie. Es gibt auch Tage, an denen man bereits müde und kraftlos aufsteht. Dabei helfen schon kleine Dinge, um wieder mit mehr Power durchs Leben zu gehen. Beherzigen Sie diese vier kleinen Tipps für mehr Energie im Alltag und Sie werden sehen, um wie viel energiegeladener Sie durch das Leben gehen.

1. Energiebilanz ziehen

Für wen brauchen wir besonders viel Kraft? Was wiederum beflügelt uns? Gehen Sie in sich und überlegen Sie in welchen Lebensbereichen von Ihnen besonders viel abverlangt wird im Moment: Vielleicht ist es der Arbeitskollege, der ständig Arbeit auf Sie abwälzt oder Sie sind gesundheitlich angeschlagen. Schreiben Sie Ihre Energieräuber auf und stellen Sie diese Ihren Energiespendern gegenüber: Eventuell gehen Sie ganz in Ihrem Hobby auf oder die Treffen mit der besten Freundin geben Ihnen Kraft. Wenn sich auf der Liste weit mehr kraftraubende Punkte finden lassen, ist es kein Wunder, wenn man sich überfordert und energielos fühlt. Entfernen Sie Energieräuber aus Ihrem Alltag und geben Sie Ihren Energiespendern mehr Priorität.

2. Routinen entwickeln

Viele denken bei Routine an die berühmte Tretmühle, die einen gefangen nimmt und auslaugt. Aber das Gegenteil ist der Fall: Routinen helfen Ihnen besser mit Ihrer Energie hauszuhalten. Durch sie entwickeln Sie ein effektiveres Zeitmanagement und haben weniger Stress im Alltag. Außerdem finden Sie so mehr Raum für die Menschen und Dinge, die Ihnen Freude bereiten. Steve Jobs trug jahrelang jeden Tag dasselbe Outfit: blaue Jeans und einen schwarzen Rollkragenpulli. Spart am Morgen Zeit und lässt Platz für wichtigere Dinge. Die eigene Morgenroutine zum Beispiel: Stehen Sie rechtzeitig auf und genießen Sie ein ausgewogenes Frühstück. Sie betreiben Yoga oder lesen gerne Zeitung? Dann nehmen Sie sich die Zeit dafür und gehen dadurch entspannter aus dem Haus, weil Sie bereits produktiv waren. Sie sehen gute Freunde immer seltener, weil es die Hektik des Alltags nicht zulässt? Machen Sie ein regelmäßiges Ereignis aus den Treffen und erklären Sie den 2. Dienstag im Monat zu Ihrem gemeinsamen Tag.

3. Energie geht durch den Magen

Jeder kennt es – wenn man sich den Bauch vollgeschlagen hat, fühlt man sich schnell müde und träge. Daher sind kleinere und leichtere Mahlzeiten die bessere Wahl an energieraubenden Tagen. Sie halten den Blutzuckerspiegel konstant und beugen so dem Nachmittagstief vo. Apropos Zucker: Zu viel Zucker wirkt sich auf die Konzentrationsfähigkeit aus und macht matt. Empfohlen werden max. 10 Teelöffel bzw. 50 g Zucker pro Tag. In verarbeiteten Lebensmittel versteckt sich oft Zucker, wo man keinen vermutet wie in den meisten Aufstrichen, Fertigsaucen und -suppen oder auch in Brot. Einen besseren Überblick über seinen Zuckerkonsum behält man, wenn man seine Speisen selbst zubereitet. Ansonsten hilft ein Blick auf die Inhaltsstoffe. Auch ein Vitaminmangel z.B. von Vitamin B12, D3 oder Eisen kann Ursache von Müdigkeit sein. Vor allem, wenn Sie sich chronisch erschöpft fühlen, sollten Sie das beim Arzt abklären lassen. Zur Vorbeugung hilft eine ausgewogene Ernährung mit frischen und hochwertigen Lebensmittel.

4. Regelmäßige Bewegung

Sportarten wie Yoga oder Pilates vereinen Meditation mit Bewegung und bieten sich daher an die körperlichen und auch geistigen Akkus auzuladen. Erlaubt ist aber alles, was Spaß macht. Ihre Nachbarin schaltet beim Laufen ab, Ihnen hilft Kickboxen mehr? Dann bleiben Sie dabei. Denn vor allem die Freude an der Bewegung und das Glücksgefühl, dass sich nach erfolgreichem Training breitmacht, sorgen für den richtigen Energieschub. Wenn Sie sich mit Sport nicht anfreunden oder aus gesundheitlichen Gründen keinen betreiben können, bauen Sie regelmäßige Bewegung in Ihren Alltag ein. Sie müssen öfter mit dem Hund raus? Machen Sie einmal am Tag einen ausgedehnten Spaziergang daraus. Das tut sowohl Ihnen wie auch dem Tier gut. Steigen Sie auf öffentliche Verkehrsmittel um, wenn Sie sonst das Auto nehmen – denn Öffi-FahrerInnen legen mehr Weg zu Fuss zurück als die bequemen Vor-der-Tür-ParkerInnen. Außerdem leisten Sie auch gleich einen Beitrag zum Klimaschutz.

Für mehr Energie im Herbst